Meine Mutter und der Krebs

In den Jahren 1986, 1988 und 1990 wurde bei meiner Mutter dreimal Krebs (Brustkrebs, Nierenkrebs, Knochenkrebs) diagnostiziert und anschließend behandelt. Damiteinher ging eine drastische Veränderung, da die Medizin mit Blick auf die Medikamente vor 30 bis 34 Jahren nicht auf dem heutigen Stand war. Meiner Mutter durfte ich doch wohl im Kampf gegen den Krebs zur Seite stehen. Über Familienbeziehungen kann man nur aufklären, wenn man weiß, dass diese für andere durch Nichtkenntnis ein Problem darstellen. Das hat der Krebs und die damit verbundene Behandlung auf ihr gemacht: 

Früher hat man sich keine Gedanken gemacht, ob man eventuell beobachtet wird. Daher hier noch der Hinweis: in Zusammenhang mit den Krebserkrankungen meiner Mutter haben wir natürlich auch oft mit unserem damaligen Familienarzt Jürgen Scheer gesprochen. Möglicherweise war sein Praxisschild jedoch kleiner als das des anderen dort ansässigen Arztes, sodass man seines dort übersehen hat.

Seit November 2016 befinde ich mich in der zweiten Behandlung gegen Krebs. Ich wurde des Öfteren auf einen Tatbestand angesprochen. Diese Zeit der Behandlung hat eine Erkenntnis ganz deutlich gemacht: Wofür brauche ich überhaupt eine Beziehung, wenn ich in schlechten Tagen sowieso allein bin? Ich konzentriere mich auf meine Arbeit und schicke 1000 Stoßgebete in den Himmel, dass sich die Situation auch in der Unternehmensberatung wieder verbessert. Es fühlt sich nicht gut an, hier so untätig rumzusitzen, auch wenn ich natürlich für meine Seiten weiterarbeite, da ich auch nicht trainieren kann. Mittlerweile laufen die Einnahmeverluste auf einen Bereich von über 2500 Euro hinaus. Vor Corona hatte ich allein 50 Aufträge vorliegen. Nach einigen ungeahnten Turbulenzen bleibt natürlich auch die Verantwortung für meine Webseiten hoch. Wenn ich momentan auch nur begrenzt daran arbeiten kann, geht die Arbeit weiter und kann hoffentlich bald wieder etwas mehr ausgedehnt werden. Da ich nun den Grund für einige Dinge kenne, werde ich auch noch meine sechs Webseiten gezielter ausrichten. Immerhin bin ich auch weiterhin dabei, Fahrscheine der unterschiedlichsten Art in Fotoalben wie bei Facebook hochladen.