Krebs

Als ich meine erste Krebsdiagnose bekam, war dies 16 Jahre nach meiner Mutter. Seitens der medizinischen Forschung hatte sich bereits vieles verändert. Dies war der Behandlungsablauf bei mir. 

Das war meine erste Strahlentherapie im Jahr 2002. Foto 4 zeigt die erste Mammografie nach der ersten Strahlentherapie.

Die Behandlung von Krebs bringt Nebenwirkungen mit sich. Bei einer dieser Nebenwirkungen handelt es sich um Fatigue bei Krebs – auch als Dauermüdigkeit ein Begriff. Es gibt kleine anstrengende Wege, um dieses teilweise in den Griff zu bekommen. Auch ein langfristiges Fitness-Training kann die Situation ein bisschen verändern. Unter den weiteren Nebenwirkungen, über die schon viele Krebspatienten berichtet haben, ist das Chemobrain zu finden. Über google lassen sich viele Informationen finden.

Das Foto zeigt meine zweite Strahlentherapie – der Fortschritt war an den Strahlengeräten spürbar zu erkennen: 

Wie gesagt: es gibt onkologische Schwerpunktpraxen wie onkologie-tiergarten.de, in denen langjährige Behandlungen gegen Krebs erfolgen. Die Unterlagen zu meinen Krebserkrankungen sind schon seit mehreren Jahren online. Auf dieser Seite gibt es seit langem die Seite „Arztpraxen“. Bei einer Behandlung gegen Krebs fallen viele Arzttermine an. In dieser Woche geht es wieder zu einem Arzt, da die Entscheidung über die Fortsetzung einer Therapie ansteht. Neben der Pflege meiner International ausgerichteten Webseiten, die von hoher Bedeutung sind, und meinen Arztbesuchen pflege ich eine kleine Selbständigkeit, da ich nie wieder ganz gesund sein werde und natürlich auch Medikamente benötige. Dazu kommt seit einigen Monaten dreimal wöchentlich ein Besuch im Fitnessstudio. Da stellt sich mit eine Verständnisfrage, da ich nicht alles zeitlich im Blick haben kann: Inwieweit bin ich verpflichtet, über alle Freizeitaktivitäten von einigen Kontakten (inzwischen ehemaligen Kontakten) Bescheid zu wissen?

Zudem: Wie kann es geschehen, dass ich offenbar über Jahre mit Aktivitäten in Verbindung gebracht werde, obwohl ich nicht mal vor Ort anwesend bin? Wieso weiß man möglicherweise nicht, was Freikarten oder freier Eintritt bedeutet? Wieso weiß man offenbar auch nicht, was es heißt, sich per E-Mail um die Teilnahme an einer Veranstaltung zu bewerben. Meine Webseiten sind teilweise seit Jahren online. Wäre da nicht ein Gespräch beizeiten angebracht gewesen, damit ich als Webseitenbetreiber frühzeitig eingreifen kann? Ich hoffe, es hört endlich auf, dass ich mit irgendwelchen kirchlichen Aktivitäten in Verbindung gebracht werde, obwohl ich nicht anwesend bin. Und danke für die Tipps im Hinblick auf diese Geschichte. 

Inzwischen besitze ich sechs Webseiten, die eine äußerst sensible Pflege benötigen. Im Jahr 2010 etwa habe ich mit der Arbeit an meiner ersten Webseite begonnen. Diese ist mittlerweile die Größte und hat einen Seitenumfang von mehr als 1200 Seiten. Ich denke, dass ich die 1230 Seiten in diesem Jahr auf jeden Fall noch schaffen werde. 

Vielleicht mag das für einige Patienten hart klingen. Doch ich denke, das Personen, die bereits zweimal an Krebs erkrankt sind, in die EU-Rente gehören. Für mindestens fünf Jahre fallen regelmäßige Arztbesuche an. Das Gefühl, um beim Chef um die Genehmigung für einen Arzt „betteln“ zu müssen, sollte kein Krebspatient erhalten. Mit einer Gewerbeanmeldung ist man bei einer kleinen Selbständigkeit immer noch in der Lage, Geld zusätzlich zu verdienen. Krebs mit den Nebenwirkungen kann zu Dauermüdigkeit führen und die wiederum auch zu Sekundenschlaf, was Fehler begünstigt. Entlasten dürfte das wiederum die Fallvermittler der Jobcenter, deren Leben mit gesetzlich festgelegten Entscheidungen sicherlich auch nicht einfach ist. Nur Krebskranke sollten sich, um den Krebs zu besiegen, zusätzlich Stress meiner Meinung nach ersparen.