Content.de und Buchhaltung

Es wird nicht wenige geben, die wissen, dass ich vom Sommer 2010 bis Februar 2017 ein Teil der schreibenden Welt von Content.de war. Allein darüber habe ich laut Aussagen der jeweiligen Auftraggeber Kontakte wie nach Brasilien und in die Schweiz gehabt. Aufträge kamen beispielsweise auch aus Hannover. Eine tägliche Auszahl war garantiert. Im Dezember 2016/Januar 2017 bekam ich meine zweite Strahlentherapie. Knapp drei Wochen nach dem Ende der Strahlentherapie kam man dort auf die Idee, meinen Account zu schließen. Wenn es um einen Account gehen würde, bei es nur um 50 erledigte Aufträge gehen würde, wäre dies vielleicht nicht so problematisch. Bei mir standen am Ende jedoch 6411 erledigte Aufträge auf meinem Kundenkonto. Von daher dürfte dies schon etwas problematischer sein. Allerdings ging die Schließung von Content aus. Ich habe das halt akzeptiert, weil auch die Strahlentherapie nicht ganz leicht war.

Allerdings kann man eines sagen. Es wurde immer pünktlich gezahlt. Mit der Zeit wurde es sogar schneller. Hier ist ein Ausschnitt von meiner Arbeit bei Content:

Für mich war es das zweite Mal, dass ich so eine Situationi (Personaldienstleister) erlebt habe. Ob man manchmal mit mehr Augenmaß agieren sollte, ist eine Frage, die nur mancher Auftraggeber beantworten kann.

Inzwischen habe ich allerdings auch begriffen, dass bezüglich der Kombination Bezirke/Jobcenter in Berlin von einem falschen Trugschluss ausgegangen wird. Bis zum 31.12.2000 hatte Berlin 23 Bezirke. Seit dem 01.01.2001 hat Berlin 12 Bezirke, wobei unter anderem der neue große Bezirk Mitte mit sechs Ortsteilen entstand. Dazu gehören Wedding und Gesundbrunnen. Am Berliner Bezirk Mitte wird deutlich, dass 12 Bezirke nicht zwingend auch 12 Jobcenter bedeutet. Schließlich gibt es im Berliner Bezirk Mitte ingesamt fünf Jobcenter. Zu erreichen sind diese in der Müllerstraße 16, Müllerstraße 147, Lehrter Straße, Sickingenstraße und in der Seydelstraße. Wer nicht weiß, welche Kunden des Jobcenters eine Gewerbeanmeldung besitzen, wird möglicherweise nie verstehen, warum man beim Jobcenter in der Seydelstraße anhängig ist. Kunden mit einer Gewerbeanmeldung werden zudem nie in der gleichen Abteilung wie Jobsuchende geführt. Für die Selbständigen gibt es im Berliner Bezirk Mitte eine eigene Abteilung, die in der Seydelstraße ansässig ist.

Die gesamte Thematik mit den fünf Jobcentern im Berliner Bezirk Mitte halte ich für sehr heikel, weshalb ich diese auch schon auf meine anderen Webseiten eingearbeitet habe. Inwieweit diese Thematik bei der Bahn oder bei der BVG bekannt ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn jetzt jemand mit liest, wäre es schön, wenn man diese Problematik auch bei den passenden Stellen der BVG oder der Bahn vorbringen kann, damit es dort nicht zu Fehlentscheidungen kommt. Schließlich steht es in den Inhabern eines Leistungsbescheides frei, den Berlin-Pass zu beantragen und damit die entsprechende Monatskarte Berlin-Ticket S zu erwerben sowie bei Bedarf die entsprechenden Anschlussfahrscheine für den Tarifbereich C zu erwerben. Wer allerdings nicht weiß, bei welchem Jobcenter man anhängig ist, wird vielleicht auch denken, dass derjenige keine Monatskarte hat. Seit 01.01.2020 gibt es weitere Anschlussfahrscheine wie die Tageskarte für den Tarifbereich C. Gültig sind diese jedoch nur in Verbindung mit dem Hauptfahrausweis wie dem Berlin-Ticket S als Monatskarte. 

Auf meinen Webseiten sieht das dann so aus: Bezirksreform

An dieser Stelle sind dann auch die Standorte der Jobcenter besonders für den Berliner Bezirk Mitte zu finden sowie die entsprechenden Sonderabteilungen.

Möglicherweise wird es mir jetzt besser gelingen, mit meiner Buchhaltung voranzukommen. Allerdings muss ich noch sehr viele Unterlagen ausdrucken.

Bedanken möchte ich mich bei allen Auftraggebern von Content, für die ich Aufträge geschrieben habe. Dadurch habe ich auch viel über die Welt des Internets gelernt.